Parodonthosebehandlung

Parodonthosebehandlung


Parodontitis, besser bekannt als Parodontose, ist eine chronische Erkrankung des Zahnfleisches und des Zahnbettes. Sie tritt häufig in der zweiten Lebenshälfte auf und verläuft meist schmerzfrei und unbemerkt.

Ursachen sind oft bakterielle Zahnbeläge und Zahnstein, die die Entzündung unterhalten. Es können aber auch andere Ursachen mit beteiligt sein. Wichtig ist die rechtzeitige Diagnose bei der zahnärztlichen Untersuchung. Je früher die Parodontose erkannt wird, um so besser ist sie nachhaltig zu behandeln.

Die Behandlung zielt in vier Stufen darauf ab, das Zahnbett entzündungsfrei zu bekommen und anschließend dauerhaft entzündungsfrei zu halten:


1. Diagnose mit Röntgenbildern, Messung der Zahnfleischtaschen, Bissanalyse am Modell zur Erkennung von
Fehlbelastungen im Kausystem und Bakterienbestimmung in den Zahnfleischtaschen.

2. Vorbehandlung durch Professionelle Zahnreinigung und Optimierung der häuslichen Mundhygiene mit dem
Ziel, entzündungsfreier Zahnfleischsäume.

3. Behandlung in den Tiefen der Zahnfleischtaschen durch Entfernen von Ablagerungen an der
Wurzeloberfläche, eventuell knochenaufbauende Maßnahmen.

4. Erhaltungsphase – Der wichtigste Teil der Behandlung. Im Anschluss an die Parodontosebehandlung kann
durch regelmäßige Professionelle Zahnreinigung und Kontrolle des Zahnfleisches sowie durch Optimierung
häuslicher Pflegetechnik das Zahnbett entzündungsfrei gehalten und ein Fortschreiten der Parodontose
verhindert werden.


Wissenschaftliche Langzeituntersuchungen sowie unsere 20jährige Erfahrung belegen, dass ein erkranktes Zahnbett durch eine regelmäßige Nachsorge und Erhaltungsphase über viele Jahre stabil und gesund erhalten werden kann.

Die Studien zeigen aber auch, dass ohne diese Nachsorge das Zahnbett innerhalb eines Jahres wieder genau so entzündet ist wie vor der Behandlung.

Wir unterstützen Sie bei Ihren Bemühungen durch unser Recall-System.
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